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10. Jänner 2018


ARA FORDERT ÖSTERREICHISCHE KUNSTSTOFF- ROADMAP 2030












Beim Runden Tisch „Kunststoffverpackungen“ im Bundeskanzleramt forderte die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) einen raschen Handlungsplan von Politik und Wirtschaft für den Umgang mit Kunststoff und Kunststoffverpackungen. „Wir freuen uns über den offenen und sachlichen Dialog der Bundesregierung mit den Stakeholdern zu diesem wichtigen Thema. Die geplanten Vorhaben wie das Plastiksackerlverbot betreffen allerdings weniger als 2 % aller Kunststoffverpackungen. Damit allein werden wir die hohen EU-Recyclingziele 2025 nicht erreichen, für die wir das Recycling von heute 100.000 t pro Jahr auf 150.000 t pro Jahr steigern müssen“, so ARA Vorstand Christoph Scharff.


Als Marktführer in der Sammlung und Verwertung von Kunststoffverpackungen ermutigte Christoph Scharff namens der ARA den anwesenden Bundeskanzler Sebastian Kurz und die Bundesminister Elisabeth Köstinger und Norbert Hofer zu einem strategischen Schritt und einer Kunststoff Roadmap 2030 für Österreich.


„Für die EU-Recyclingziele 2025 brauchen wir in den nächsten Jahren massive Innovation und Investition. Wir wollen Primärrohstoffe schonen und den Einsatz von Recyclingmaterial massiv steigern. Dafür benötigen die Unternehmen Planbarkeit, Klarheit über die Ziele und Vertrauen in die Umweltpolitik. Dies soll eine Kunststoff Roadmap 2030 evidenzbasiert liefern“, so Scharff.


Kunststoffwirtschaft ist eine Querschnittsmaterie von Energiepolitik, Industrie- und Rohstoffpolitik, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft: Alle diese Bereiche beschäftigen sich mit dem Management von Kohlenstoff. Als Baustein in einer sektorübergreifende Carbon Strategy soll die Kunststoff Roadmap 2030 auf wissenschaftlicher Basis drei Fragen beantworten:


Woraus wird Kunststoff zukünftig hergestellt?


Wo wird Kunststoff in Zukunft sinnvoll in kurz- und langlebigen Anwendungen ressourcenschonend zum Einsatz kommen?


Wie wird Kunststoff möglichst lange und sinnvoll im Ressourcenkreislauf gehalten,

hochwertiges Recycling erreicht und Verluste in die Umwelt minimiert?


Mehr unter: www.ara.at







                       

Weltpremiere















Mit dem Roadster-Konzept hat Linde Material Handling völlig neue Maßstäbe in Sachen Sicht und Sicherheit bei Flurförderzeugen gesetzt. Jetzt ergänzt das Unternehmen die Vorteile dieser einzigartigen Bauweise um eines der aussichtsreichsten Energiesysteme: Vorhang auf für den ersten Linde Roadster mit Brennstoffzellenantrieb!


Es ist eine der entscheidenden Fragen im Warenumschlag: Welche Antriebstechnologie passt am besten zu den Einsatzbedingungen der Staplerflotte? Bei der Antwort müssen Fuhrparkverantwortliche eine ganze Reihe von Faktoren berücksichtigen: Sind die Stapler im Innen- oder im Außenbereich unterwegs, wird in Ein- oder Mehrschichtsystemen gearbeitet, welche Art von Ladegütern gilt es zu bewegen, wie ist die Infrastruktur vor Ort beschaffen – und für welche Antriebsart sprechen am Ende die Total Costs of Ownership? „Unsere Kunden suchen nach wirtschaftlichen Energielösungen, deren CO2-Fußabdruck immer öfter eine entscheidende Rolle spielt“, sagt Markus Weinberger, International Product Manager Energy Solutions bei Linde Material Handling. „Unsere Verkaufsberater schöpfen aus einer denkbar breiten Palette an möglichen Energielösungen: vom Elektroantrieb mit Blei-Säure- oder Lithium-Ionen-Batterien über Brennstoffzellengeräte bis hin zu verbrennungsmotorischen Antrieben mit Diesel-, Treibgas- oder Erdgas als Kraftstoff. Die beste Lösung ergibt sich immer aus den Gegebenheiten vor Ort.“


An der Entwicklung serienfähiger Flurförderzeuge mit Brennstoffzelle arbeitet Linde Material Handling bereits seit zwei Jahrzehnten. „Wir waren 1997 die Ersten, die sich intensiv mit dieser vielversprechenden Technologie beschäftigt und erste Geräte 2010 in die Serienfertigung aufgenommen haben“, sagt Weinberger. „Heute verfügt die Marke Linde über das größte Angebot an Flurförderzeugen mit Brennstoffzellenantrieb im Markt. Rund 80 Prozent aller Modelle sind mit der zukunftsträchtigen Energievariante bestellbar. Dazu gehören Niederhubwagen, Schlepper oder Schubmaststapler sowie Gegengewichtstapler inklusive des Roadster-Modells.“


Klug kombiniert

Mit dem Linde Roadster trifft ein außergewöhnlicher Stapler auf ein außergewöhnliches Antriebskonzept: Dank seines durchdachten Fahrzeuglayouts sorgt er für optimale Sicht auf Fahrweg und Ladung. Dazu trägt maßgeblich der Entfall der sonst üblichen A-Säule bei, auf die dank der Kraftumleitung über oben liegende Neigezylinder und den Fahrerschutzdachrahmen verzichtet werden konnte. So punkten die Roadster-Versionen der Elektrostapler Linde E20 bis E35 vor allem in Logistik- und Industrieanlagen mit regem Personenverkehr. Auch Präzisionsarbeiten wie beispielsweise das Einlagern in Container kann der Bediener durch das deutlich größere Blickfeld besser erledigen.

„Weil der Roadster seine Stärken vor allem im Indoor-Bereich ausspielt, erschien uns die Kombination mit der Brennstoffzellentechnologie ideal“, begründet Linde-Experte Weinberger die Erweiterung des Portfolios. Schließlich erzeugt das Energiesystem im Betrieb keinerlei Emissionen. Die Energiegewinnung erfolgt durch die chemische Reaktion von Sauerstoff und Wasserstoff. Der so erzeugte Strom speist eine Lithium-Ionen-Batterie, die wiederum Fahr- und Hubmotoren versorgt; zugleich dient der Akkumulator als Zwischenspeicher für rückgewonnene Bremsenergie und „Kraftreserve“ bei Leistungsspitzen. Als Nebenprodukte fallen im Prozess lediglich Wärme und reines Wasser an. Letzteres wird beim Nachtanken von Wasserstoff abgepumpt.

Stichwort Tanken: Hier offenbart sich die größte Stärke der Brennstoffzellentechnologie: Ein kompletter Tankvorgang nimmt gerade einmal drei Minuten in Anspruch. Das sorgt für maximale Verfügbarkeit – speziell bei harten Mehrschichteinsätzen, wo das Energiesystem darüber hinaus durch seine kontinuierliche Leistungsabgabe überzeugen kann. Da der einfache, schnelle und saubere Tankvorgang Batteriewechsel obsolet macht, prädestiniert dies den Brennstoffzellen-Roadster selbst für den Einsatz in hygienekritischen Branchen wie der Pharma- oder Food-Industrie.

Natürlich spielt auch der Faktor Wirtschaftlichkeit eine entscheidende Rolle. Linde-Experte Markus Weinberger: „Unsere Untersuchungen und Praxistests belegen, dass sich Brennstoffzellensysteme ab einem Einsatz von rund 20 Fahrzeugen wirtschaftlich rechnen können. Verfügt das Unternehmen bereits über eine eigene Wasserstoff-Infrastruktur, da Wasserstoff in der Produktion ohnehin benötigt wird, wird das Konzept ökonomisch noch attraktiver.“ Hinzu kommt eine ganze Reihe ökologischer Benefits, angefangen bei der mit rund 10.000 Betriebsstunden vergleichsweise langen Lebensdauer einer Brennstoffzelle bis hin zu den CO2-Einsparungen, wenn der erzeugte Wasserstoff aus regenerativen Quellen wie beispielsweise Biogas oder einer Elektrolyse durch Sonnen- und/oder Windenergie stammt.


Mehr unter: www.linde-mh.at

Photo: Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg








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